Schimmelpilze

Allgemeines zum Thema Schimmelpilze

„Schimmelpilze“ ist ein Sammelbegriff für Pilze, die typische Pilzfäden und Sporen ausbilden können. Diese sind oft gefärbt, so dass der Schimmelpilzbefall in diesem Stadium auch mit bloßem Auge (zum Beispiel als schwarze oder graue Schimmelpilzflecken) erkennbar ist. Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil unserer belebten Umwelt. Ihre Sporen sind fast überall zu finden, also auch in Innenräumen. Das Schimmelpilzwachstum im Innenraum wird hauptsächlich von drei Faktoren bestimmt: Feuchtigkeit, Nährstoffangebot und Temperatur.

Schimmelpilze können eine Vielzahl von Materialien als Nährboden nutzen, besonders wenn organisches Material als Nährstoff zur Verfügung steht. Auch auf Zement und Beton kann Schimmelwachstum vorkommen. Sobald eine bestimmte Mindestfeuchte auf der Oberfläche vorhanden ist, können Schimmelpilze sogar auf Materialien wachsen (z.B. Glas), die selbst keine Nährstoffe abgeben, sofern sich organische Partikel und Stäube aus der Luft auf diesen abgesetzt haben. Besonders gute Wachstumsbedingungen finden sich immer dann, wenn es zu Tauwasserbildung auf oder im Material kommt.

Schimmelpilzbekämpfung und Sanierung

Eine Schimmelpilzsanierung ohne Beseitigung der Ursachen ist nicht sinnvoll, da früher oder später mit erneutem Schimmelbefall zu rechnen ist. Kein Schimmelbekämpfungsmittel kann ohne Beseitigung der Befallsursache dauerhafte Erfolge garantieren. Schimmelpilze benötigen zum Wachsen viel Feuchtigkeit. Deshalb ist speziell die Frage eines erhöhten Feuchteaufkommens zu klären z.B. durch regelmässige Kontrolle von Temperatur und Feuchtigkeit mittels Thermo- und Hygrometer). Durch bauliche Massnahmen können die Ursachen, durch richtiges Lüften und/oder elektrisch betriebene Luftentfeuchter die Folgen eines Feuchte-Einbruches erfolgreich bekämpft werden. Damit wird dem Schimmel mittelfristig die Lebensbedingungen entzogen und er kann sich nicht mehr ungestört ausbreiten. Oft ist es nicht möglich, die Schimmelursache kurzfristig professionell beseitigen zu lassen. Hier kann Sanosil S010 helfen, die Zeit bis zum Abschluss der baulichen Massnahmen zu überbrücken. Solange die Ursache der erhöhten Feuchtigkeit noch nicht beseitigt wurde, ist die Behandlung mit Sanosil S010 nach Bedarf bzw. sofort beim Wiederauftreten von Schimmelpunkten zu wiederholen. Die sorgfältige Beobachtung der Raumluftfeuchtigkeit und Beeinflussung derselben mittels Heizen, Lüften, Aufstellen von Trocknungsgeräten etc. ist ein absolutes Muss!

Hinweis:

Bei grösseren Schimmelproblemen sollte unbedingt ein Fachmann zugezogen werden, der die Sanierung inkl. Ursachenbehebung fachgerecht planen und durchführen kann.

Fachliteratur zum Thema fachgerechte Schimmelsanierung:

Lorenz / Hankammer / Lassel „Sanierung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden“, Bauverlag (ISBN 3-481-02159-3) – Hinweis auf Sanosil auf S. 349.

FACHLITERATUR

Der sichtbare Sanosil-Effekt

Sanosil S010 besteht aus den beiden Wirkstoffen Wasserstoffperoxid und Silber. Wasserstoffperoxid setzt sich aus Wasser und Sauerstoff zusammen. Bei der Abtötung von Schimmelpilzen oder Bakterien zersetzt sich Wasserstoffperoxid in seine Bestandteile, d.h. es entsteht wieder Wasser und Sauerstoff. Dies kann man in vielen Fällen mit bloßem Auge beobachten, denn es bilden sich Sauerstoffbläschen. Bilden sich viele Sauerstoffbläschen auf einmal, sieht es so aus als würde es „schäumen“. Dies ist der Sanosil-Effekt und er zeigt, dass das Produkt „arbeitet“. Ist dies der Fall, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es auf der Oberfläche einen aktiven Schimmelbefall gibt.

Bilden sich viele Sauerstoffbläschen auf einmal, sieht es so aus als würde es „schäumen“. Dies ist der sichtbare Sanosil-Effekt!