Gutachten zum Legionellen-Ausbruch in Warstein

Vor 2 Jahren kam es zu einem Legionellen-Ausbruch in Warstein. 150 Menschen hatten sich damals angesteckt, 2 sind an der Erkrankung verstorben. Um einen erneuten Ausbruch zu verhindern, wurden laut Angaben des WDR insgesamt 10 Millionen Euro investiert. Die Quelle der Erkrankung wurde jedoch bis heute nicht gefunden. Die Staatsanwaltschaft hatte schon im Januar die Ermittlungen eingestellt, da die beiden Gutachten, die erstellt wurden, für eine strafrechtliche Verfolgung nicht ausreichten: „Wir können nicht mit der für ein Strafverfahren erforderlichen Sicherheit feststellen, wo die Quelle der Infektionen ist“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Poggel (WDR). Um in Zukunft schneller reagieren zu können, hat Nordrhein-Westfalen im Bundesrat die Forderung nach einem Kataster für Rückkühlwerke eingebracht. Der VDI hat bereits seine Richtlinien überarbeitet: VDI 2047 Blatt 2 Rückkühlwerke – Sicherstellung des hygienegerechten Betriebs von Verdunstungskühlanlagen (VDI-Kühlturmregeln). Die Stuttgarter Nachrichten berichteten heute dagegen wieder von 2 Schwimmbädern, in denen teilweise die Duschen aufgrund der Legionellengefahr gesperrt wurden.

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